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Inhaltsverzeichnis
Zusammenarbeit: Rollen, Kommunikation und Ablage
RISE entwickelt ein gemeinsames System. Gruppen bearbeiten abgegrenzte Aufgaben und stimmen ihre Schnittstellen miteinander ab. Klärt Rollen, Verantwortungsumfang und Werkzeuge bei der Teamformierung und haltet sie auf der Semesterprotokollseite fest. Die einzelnen Arbeitspakete einer Gruppe sind keine automatisch getrennten Teams.
Wer macht was?
- Teamleitung: Koordiniert das Gesamtprojekt und organisatorische Fragen. Der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter ist die erste Ansprechstelle für Prüfungs- und Anrechnungssonderfälle; formelle Entscheidungen treffen die zuständigen Stellen.
- Tutor*innen und Gruppenleitungen: Begleiten fachliche Entscheidungen, Gruppenarbeit und Abstimmung zwischen Gruppen. Regelmäßige Gespräche sind unter Wöchentliche Termine beschrieben.
- Product Owner: Hält Ziel und fachliche Prioritäten im Blick und stimmt die Aufgabe mit Beteiligten ab. Bei RISE können Betreuung oder Leadership-Personen diese Aufgaben übernehmen; konkrete Zuständigkeit vereinbaren.
- Scrum Master: Unterstützt Arbeitsprozess, Termine und das Sichtbarmachen beziehungsweise Bearbeiten organisatorischer Hindernisse. Jede Gruppe klärt, wer diese Funktion übernimmt.
- Developer*innen: Bearbeiten fachliche und organisatorische Aufgaben. Im Specialist Track vertiefen fortgeschrittene Studierende fachliche Entwicklungsarbeit.
- Leadership: Übernimmt vereinbarte koordinierende Aufgaben, unterstützt Gruppen, Onboarding, Schnittstellen und Wissenssicherung. Die Rolle ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Tutor*innenstatus, Prüfungsberechtigung oder alleiniger fachlicher Freigabe.
Leitungsaufgaben konkret
| Bereich | Aufgaben | Nachvollziehbare Belege |
|---|---|---|
| Teamführung | Neue Mitglieder einführen; Ziele, Verantwortlichkeiten und Fristen mit der Gruppe klären; regelmäßige Meetings unterstützen. | Vereinbarte Ziele, Zuständigkeiten, Einarbeitung und konkrete Unterstützungsbeiträge. |
| Problemlösung | Hindernisse früh erkennen; Ursachen und Optionen klären; Unterstützung organisieren; nötigenfalls eskalieren. | Problembeschreibung, Entscheidung, Maßnahme und nachverfolgtes Ergebnis. |
| Schnittstellenarbeit | Abhängigkeiten, Übergabegegenstände und Prüfkriterien zwischen Gruppen vereinbaren; Änderungen rückmelden. | Verlinkte Schnittstellenabsprachen und Entscheidungen im Wiki. |
| Reflexion und Qualität | Feedback auswerten; Reviews und Tests begleiten; Befunde, Korrekturen und verbleibende Grenzen verfolgen. | Prüf- und Testnachweise, Rückmeldungen, Korrekturschleifen und eigene Reflexion. |
| Folgeaufgaben und Übergabe | Ab Sprint 2 mit den Gruppen Aufgaben für das nächste Semester entwickeln, priorisieren und abstimmen. | Wiki-Folgeaufgaben und konsistente PowerPoint-Übergabefolie. |
Zu Beginn werden betreute Gruppen, Befugnisse und erwartete Nachweise vereinbart. Leadership-Personen erstellen fachlich begründete Einschätzungen und Bewertungsvorlagen; die endgültige Prüfungsbewertung bleibt bei den Prüfungsverantwortlichen. Fachliche oder sicherheitsbezogene Fragen an zuständige Personen weitergeben.
Zwei Retrospektiven und ein Portfolio mit gruppenweisen Prüf-, Bewertungs- und Korrekturbelegen sind die im Auftakt vorgesehene Ausgestaltung der Leitungsarbeit. Wie dies den offiziellen Prüfungselementen zugeordnet wird und welche Kriterien gelten, steht unter Bewertungsmodalitäten. Keine zusätzlichen Prüfungselemente oder Untergewichte aus dieser Aufgabenliste ableiten.
Gemeinsame Integration und frühe Tests
Integration ist laufende Entwicklungsarbeit, nicht nur ein letzter Termin vor der Präsentation. Plant mit den beteiligten Gruppen Anforderungen, Schnittstellen, Testaufbau und Erfolgskriterien frühzeitig. Benennt Verantwortliche und dokumentiert verwendete Hardware, Softwarestände, Durchführung, Ergebnisse und offene Fehler. Simulation, Einzelkomponententest und Gesamtsystemtest erfüllen unterschiedliche Zwecke.
Tests an realer Hardware werden mit Betreuung und den für Sicherheit zuständigen Personen abgestimmt. Eine funktionierende Komponente oder Simulation allein ist kein Nachweis für sicheren Pilot*innenbetrieb. Freigaben und Sicherheitsunterweisung gemäß Material und Sicherheit beachten.
E1 im WiSe 2026/27: Softwareintegration
Die aktuelle Auftaktpräsentation zeigt für E1 mehrere Aufgabenblöcke mit eigener Personenspanne. Diese Blöcke bearbeiten denselben Softwarestack und müssen ihre Schnittstellen gemeinsam abstimmen. Ob sie als Teilgruppen eines E1-Teams oder organisatorisch getrennt arbeiten, legt die Betreuung bei der Gruppenbildung fest. Eine verbindliche Gesamtpersonenanzahl nennt die aktuelle Auftaktpräsentation nicht. Gemeinsames Ziel ist, den Softwarestack zu integrieren und frühzeitig auf realer Hardware nachvollziehbar zu testen.
Der Integrationsentwurf nennt zusätzlich folgende Arbeitspakete. Vor der verbindlichen Vergabe sind Übernahmestand, Priorität und Zuständigkeit mit der Betreuung zu prüfen:
- Homing und Offset Detection mit Control verbinden und den durchgängigen Ablauf prüfen.
- Launch, Motor-Konfiguration und Deployment integrieren.
- Trajektorienausführung und automatisches Error Handling prüfen.
- Hardware- und Regressionstests abschließen; Start, Neustart und Fehlerfälle nachvollziehbar testen.
Weitere Themen priorisiert das Team gemeinsam nach Umfang und Abhängigkeiten: Navigation/Motion Planning, NixOS/System Services, EtherCAT-Treiber, Simulation mit Gazebo/RViz und Companion App. Die Aufzählung ist keine Zusage, alle Erweiterungen in einem Semester vollständig umzusetzen.
Die Systemstrukturfolie ist als Referenz aus der Übergabe zu lesen. Aktuelle Paketzuordnung und tatsächliche Schnittstellen im Repository und mit der Betreuung prüfen. Ein „Launch“- beziehungsweise „Messages“-Baustein aus unterschiedlichen Folien wird hier nicht ungeprüft als aktuelle Architektur festgeschrieben. Ergebnisse und offene Integrationspunkte gehören in die Fachseiten und das Semesterprotokoll.
Kommunikation, Wissens- und Datenmanagement
| Ort | Inhalt | Erster Schritt |
|---|---|---|
| ISIS | Disposition, Kursorganisation, Vorlagen, Videos, Sicherheitsunterweisung, Originalraster. | Aktuellen RISE-Kurs öffnen, nicht einen Kurslink aus einem alten Semester übernehmen. |
| Matrix | Laufende Nachrichten in und zwischen Gruppen. | Client nach TU-Anleitung einrichten; Team- und Gruppenräume erfragen. |
| RISE-Nextcloud | CAD- und Simulationsdaten, Dokumente, Präsentationen, Medien, Inventar und Übergaben. | Konto, Rechte und richtigen Gruppenordner prüfen. |
| DokuWiki | Wiederverwendbares Wissen, Entscheidungen, Semesterprotokolle und Fachseiten. | Konventionen und Vorlage lesen. |
| Nextcloud Deck oder vereinbarte Issues | Aufgaben, Prioritäten, Zuständigkeiten und Bearbeitungsstand. | Ein gemeinsames Aufgabenwerkzeug pro Arbeitskontext vereinbaren. |
| GitHub und vorhandene GitLab-Bestände | Code, Konfiguration und Versionsverlauf; ältere Repositories als Vorarbeit. | Zugriff und maßgebliches Repository mit der Gruppe klären. |
Dauerhaft wichtige Chatentscheidungen ins Wiki übertragen. Große Dateien und Code am Ablageort verlinken. Der Backlog bleibt im Aufgabenwerkzeug; das Wiki beschreibt die begründete Aufgabenstellung und Ergebnisse, statt eine zweite laufende Aufgabenliste zu führen.
Fachbereiche, Werkzeuge und Außenkommunikation
RISE umfasst Konstruktion, Software/Elektronik, Steuerung/Regelung, Human Machine Interaction, Ganganalyse/Simulation und Operations mit PR, Sponsoring und Eventmanagement. Aktuelle Untergruppen und Codes ändern sich mit Aufgaben und Semester; gültige Zuordnung mit Teamleitung und Aufgabenfolien klären.
Je nach Aufgabe kommen Siemens NX oder Onshape, KiCad, MATLAB, AnyBody, ROS 2, Gazebo, RViz, Isaac Sim/Isaac Lab oder Blender zum Einsatz. Nicht jede Gruppe benötigt jedes Werkzeug. Installation, Version und Zugang mit dem Fachteam klären. Vorhandene Workshop-Materialien können den Einstieg unterstützen.
Website, Instagram, LinkedIn und YouTube dienen Außenkommunikation, Recruiting und Partnerkontakt. Sponsoring, Veröffentlichungen und zugehörige Materialien mit Teamleitung und Operations-Gruppe abstimmen; gültige Links im aktuellen Kurs verwenden.
